Category Archives: Allgemein

1. Juni Wiedereröffnung

Ab dem 1. Juni eröffnen wir wieder!

Aufgrund der aktuell niedrigen Inzidenzwerte dürfen wir ab dem 1. Juni wieder öffnen!

Die aktuellen Öffnungszeiten finden sie rechts.

Für den Einlass ist die Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses auf Sars-Cov2 notwendig, die Vorlage eines Nachweises einer erfolgten Impfung oder überstandenen Erkrankung mit Covid19.

Führungen bieten wir vom 1. bis 13. Juni täglich um 11:15 Uhr an, ab dem 14. Juni täglich um 11:15 und 14:00 Uhr.
Wir bitten dazu um vorherige Anmeldung, prora@prora.eu oder Telefon 038393/13991.

Für eine schnelle Registrierung der Kontaktdaten können sie bei uns gerne die Luca-App nutzen.

1. Juni Podiumsdiskussion Erinnerungsort Prora heute

Am 1. Juni 2021 veranstalten wir zusammen mit dem Prora-Zentrum eine digitale Konferenz:

ERINNERUNGSORT PRORA HEUTE
Herausforderungen an einen angemessenen Umgang

Sie findet am 01.06.2021 um 19:00 (Einwahl ab 18.45 Uhr) in Form einer Zoom-Konferenz statt.
Der Link für die Teilnahme lautet:

https://zoom.us/j/91475609632?pwd=OExHamttalVYWFpCMU9RVUZVWjc5Zz09

(ID: 914 7560 9632,Kenncode: 026428)
Eine Registrierung oder ein Download sind nicht notwendig.

Programm:

Grußworte
Sonja Steffen MdB, Vorsitzende des Bildungs- und Dokumentationszentrums Prora e.V.

Steffen Freiberg, Staatssekretär im Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern

Einführung:
Katja Lucke, Leiterin des Vereins Dokumentationszentrum Prora

Susanna Misgajski, Leiterin des Vereins PRORA-ZENTRUM

Diskussion:
Prof. Dr. Jörg Echternkamp, Zentrum für Militärgesch. u. Sozialwissenschaften der Bundeswehr,  Potsdam; Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Stefanie Endlich, Universität der Künste Berlin

Dr. Astrid Ley, stellvertr. Leiterin der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen

Dieter Holtz, Bürgermeister von Sassnitz (1994-2015)

Dr. Thomas Lutz, Topographie des Terrors, Leiter Gedenkstättenreferat, Berlin u. Verband der Gedenkstätten in Deutschland e.V.

Stephan Schack, Trainer für Demokratie und Menschenrechtsbildung, ehemaliger Bausoldat

Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern

Moderation
Prof. Dr. Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin

Moderierter Chat

Abschluss

Kerstin Kassner MdB, stellvertr. Vorsitzende des Bildungs- und Dokumentationszentrums Prora e.V.

Hier finden Sie die Einladung als PDF.

Coronapandemiebedingte Schließung

Leider müssen wir der aktuellen Verordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern folgend  aufgrund hoher Inzidenzwerte von Sars-Cov-2-Infektionen erneut vorübergehend schließen. Wir werden Sie zeitnah informieren, wenn wir wieder öffnen können.

“Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“

1. April bis 7. Juni 2021: “Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“,
ein Ausstellungsprojekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Treuhandpolitik brach 1990 wie ein Schicksalsschlag über die Ostdeutschen herein. Waren sie im Herbst 1989 selbstbewusst für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gegangen, nahm ihr Leben nun eine ungewollte Wendung.

9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen sollte die Treuhandanstalt innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Millionen Menschen wurden arbeitslos. Wie erging es den Menschen dabei? Wie gingen sie mit dieser «Schocktherapie» um? Wie verarbeiteten sie die biografischen Brüche?

Davon erzählt die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie gibt einen Einblick in die Vielzahl der Lebenswege. Die 13 ausgewählten Branchen und Betriebe stehen exemplarisch für die ostdeutsche Wirtschaft. Die meisten ostdeutschen Familien waren vom Wirken der Treuhandpolitik betroffen, ihr ausgeliefert. Sie erlebten die Treuhandanstalt als Schicksalsmacht.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lässt in der von Katrin Rohnstock kuratierten Ausstellung Zeitzeug*innen zu Wort kommen, deren Lebensgeschichte durch das Agieren der Treuhandanstalt unmittelbar beeinflusst wurde. Sie waren zur Wendezeit beispielsweise Schlosser auf der Neptunwerft Rostock, Kranführerin im Stahlwerk Riesa, Maurer im Chemiekombinat Buna, Kumpel im Kaliwerk Bischofferode, Fernsehelektronikerin in Oberschöneweide – oder Sicherheitsinspektor im Braunkohlenkombinat Lauchhammer, Betriebsdirektor des VEB Braunkohlenveredlung Lauchhammer oder Entwicklungsingenieur und Gruppenleiter im VEB Halbleiterwerk Frankfurt (Oder).

“Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“

1. April bis 16. Mai 2021: “Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“,
ein Ausstellungsprojekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Treuhandpolitik brach 1990 wie ein Schicksalsschlag über die Ostdeutschen herein. Waren sie im Herbst 1989 selbstbewusst für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gegangen, nahm ihr Leben nun eine ungewollte Wendung.

9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen sollte die Treuhandanstalt innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Millionen Menschen wurden arbeitslos. Wie erging es den Menschen dabei? Wie gingen sie mit dieser «Schocktherapie» um? Wie verarbeiteten sie die biografischen Brüche?

Davon erzählt die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie gibt einen Einblick in die Vielzahl der Lebenswege. Die 13 ausgewählten Branchen und Betriebe stehen exemplarisch für die ostdeutsche Wirtschaft. Die meisten ostdeutschen Familien waren vom Wirken der Treuhandpolitik betroffen, ihr ausgeliefert. Sie erlebten die Treuhandanstalt als Schicksalsmacht.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lässt in der von Katrin Rohnstock kuratierten Ausstellung Zeitzeug*innen zu Wort kommen, deren Lebensgeschichte durch das Agieren der Treuhandanstalt unmittelbar beeinflusst wurde. Sie waren zur Wendezeit beispielsweise Schlosser auf der Neptunwerft Rostock, Kranführerin im Stahlwerk Riesa, Maurer im Chemiekombinat Buna, Kumpel im Kaliwerk Bischofferode, Fernsehelektronikerin in Oberschöneweide – oder Sicherheitsinspektor im Braunkohlenkombinat Lauchhammer, Betriebsdirektor des VEB Braunkohlenveredlung Lauchhammer oder Entwicklungsingenieur und Gruppenleiter im VEB Halbleiterwerk Frankfurt (Oder).

Nutzen Sie während der Schließzeit auch unsere Kanäle in den sozialen Netzwerken, siehe oben rechts

Wegen der  beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie müssen wir unser Dokumentationszentrum ab Montag, dem 2. November leider schließen.
Nach aktuellem Stand gilt diese Verfügung bis zum 7. März 2021.
Diese Daten sind abhängig von den aktuellen Inzidenzzahlen und können sich ändern.

Über einen Zeitpunkt der Wiedereröffnung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Wir planen, wieder zu öffnen, sobald die behördlichen Auflagen zur Pandemiebekämpfung dies erlauben.
Wir freuen uns sehr, dann wieder unsere Besucher begrüßen zu können! Bleiben Sie gesund!

Während dieser Zeit (und natürlich auch danach) können Sie sich auf unseren digitalen Kanälen über Prora informieren:

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Foto: Kaimauer in Prora, Februar 2021, Jan Seidler

„Prora-Traum eines Architekten“

„Prora -Traum eines Architekten“, eine Fotoausstellung von Uwe Seemann.

Diese Fotoausstellung von Uwe Seemann (Fotos) und Barbara Seemann (Gestaltung) ist eine fotografische Auseinandersetzung mit dem geplanten „KdF-Seebad Rügen“ und seiner eigenwilligen Faszination.

Ein großer Teil der Fotos entstand 1999 bis 2002. Zu diesem Zeitpunkt waren die Entscheidungsprozesse zum Umgang mit der historischen Hinterlassenschaft noch offen und Gebäudeabschnitte der freien Nutzung überlassen, teilweise in kreativer Form. Das Gebäudeensemble lag vorwiegend brach und verfiel. Die Sanierungen der dann privatisierten Gebäudeabschnitte begannen erst Jahre später.

2016 konzentrierte sich der Fotograf auf bereits sanierte Gebäudeabschnitte in Prora und hinterfragt fotografisch den Umgang mit der Bausubstanz.

Uwe Seemann wurde 1938 in Güstrow geboren und ist diplomierter Fotograf. Er hat sich auf nördliche Landschaften konzentriert und ist dabei auf die gigantische NS-Anlage an Rügens Küste gestoßen. Die Aufnahmen zeigen vielfach, wie die Natur, wenn der Mensch es zulässt, die Gebäude, insbesondere die Ruinenkomplexe wieder in Besitz nimmt. Ergänzt werden die Prora – Bilder durch fotografische Aufnahmen nördlicher Küstenlandschaften, im Wechsel der Jahreszeiten, von Rostock bis zur Insel Rügen. Nahezu alle Fotografien der Ausstellung wurden mit analoger Technik aufgenommen. Die Vergrößerungen wurden gedruckt, alle anderen Fotografien sind echte Barytpapier Vergrößerungen.
(Ausstellungsdauer: 22.10.2020 bis 15.2.2021)

 

13. September Tag des offenen Denkmals

 

 

An diesem Tag bieten wir von 11:00 bis 16:00 Uhr jeweils zur vollen Stunde Führungen in die geplante Empfangshalle und in eines der geplanten Urlauberzimmer. Wir bitten um Anmeldung bis zum 12. September unter lucke@prora.eu unter Angabe Ihrer Kontaktdaten zur Rückverfolgung eventueller Coronafälle.

16. September 16:00 Uhr Vortrag „Von Prora hinter die Fronten“

  • 16.9./ 16.00 Uhr: Vortrag zur Ausstellung: „Von Prora hinter die Fronten-Vergessene Opfer deutscher Polizeibataillone“, Marco Esseling, kostenfrei, mit Anmeldung (030/27594166, prora@prora.eu)
Ort: Dokumentationszentrum Prora
Das „KdF-Seebad Rügen“ war bei Kriegsbeginn 1939 noch nicht ganz fertiggestellt und diente in den Jahren 1940 bis 1942  der Ausbildung von Polizeieinheiten. In Prora ausgebildete Polizisten wurden in verschiedenen von Deutschen besetzten Ländern Europas für polizeifremde, teilweise schlimmste verbrecherische Aufgaben hinter den Fronten eingesetzt. Die meisten gingen von Prora über den Hafen Sassnitz zunächst nach Norwegen,  Griechenland, von den Niederlanden bis in die Sowjetunion.

Die Polizisten deportierten Juden aus Norwegen und den Niederlanden, bekämpften Partisanen oder auch Menschen, von denen sie behaupteten, sie seien Partisanen in Polen, der Sowjetunion und Griechenland.
Sie nahmen sowjetische Soldaten gefangen und brachten sie in Gefangenenlager, einige beteiligten sich an deren Ermordung. Die sowjetischen Kriegsgefangenen waren nach den Juden, von denen rund sechs Millionen ermordet wurden, die zweitgrößte Opfergruppe nationalsozialistischer Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Rund 3,3 Millionen von ihnen starben in deutscher Gefangenschaft, sie gehören heute immer noch zu den weitgehend vergessenen oder ausgeblendeten Opfergruppen.

23.September 16:00 Uhr Vortrag „Baustelle Prora-Die Pläne“

  • 23.9./ 16.00 Uhr: Vortrag zur Ausstellung: „Baustelle Prora-Die Pläne“, Katja Lucke, kostenfrei, mit Anmeldung ((030/27594166, lucke@prora.eu)
Ort: Dokumentationszentrum Prora
2018 entdeckte die Familie Becker im Keller eines verstorbenen Angehörigen in Köln überraschend einen Nachlass des Großvaters Adolf Leber: ein Überseekoffer und eine Holzkiste. Adolf Leber hatte als Chefstatiker des Architekten des „KdF-Seebades Rügen“, Clemens Klotz, über Jahre dessen Bauprojekte begleitet. Zahlreiche Berechnungen, Pläne und Briefwechsel hatte Adolf Leber in diesen Kisten aufbewahrt, insbesondere jene zu der NS-Großanlage „KdF-Seebad Rügen“. Auch Unterlagen anderer von ihm betreuter großer und kleinerer Bauprojekte aus der NS-Zeit waren darin zu finden, darunter die NS-„Ordensburgen“ Vogelsang und Krössinsee als auch Gebäude für die vorwiegend für Raketenentwicklung zuständige Heeresversuchsanstalt Peenemünde. Die Geschichte des „KdF-Seebades“ in Prora muss mit diesen Dokumenten nicht neu geschrieben werden, aber sie veranschaulichen gemeinsam mit anderen Quellen den Planungs- und Bauprozess des „KdF-Seebades“ und die Idee dahinter und geben den Anlass, einen Blick auf die heutigen Baustellen zu werfen.
Quelle des Planes der „Empfangshalle“: Dauerleihgabe Familie Becker/Archiv Dokumentationszentrum Prora
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