„Die Vertriebenen von 1939“

Die Ausstellung dokumentiert die Vertreibung hunderttausender Polen aus den an das Deutsche Reich angegliederten polnischen Gebieten nach dem deutschen Überfall am 1. September 1939, ihren historischen Hintergrund und weitere Verfolgungen von Polen und Juden. Deutsche Wochenschauen aus den Kriegsjahren – eine Auswahl begleitet die Ausstellung als Videoexponat – illustrieren das Bild, das die deutsche Propaganda von der „Neuordnung” der eingegliederten Ostgebiete und von der „großen Völkerwanderung der Neuzeit“ zeichnete, also der Migration von Volksdeutschen aus Osteuropa in den Warthegau.

Foto: Ein deutsche Polizist bewacht die Vertreibung von Polen aus dem „Warthegau“. Quelle: Bundesarchiv, R 49 Bild-0131, Fototgraf Wilhelm Holtfreter.