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Stiftung NEUE KULTUR
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Stiftung NEUE KULTUR

Die Stiftung  NEUE KULTUR  wurde 1990, buchstäblich in den letzten Tagen der DDR, als eine der ersten
ostdeutschen Stiftungen errichtet. Ihre Aufgabe ist es, in einer Umbruchsituation kulturelle Prozesse zu begleiten, zu schützen, zu fördern und zu vermitteln. Die Gremien der Stiftung wollen den öffentlichen Diskurs über kulturelle Gefährdungen, künftige kulturelle Entwicklungen und Erneuerungen führen.

Gerade die Um- und Aufbruchssituation im vereinten Deutschland bietet der Kultur die Chance, diese Prozesse in den internationalen Kontext einzubinden und die Suche nach einer gemeinsamen Identität zu unterstützen. Eines der Ziele der Stiftung besteht darin, Beiträge zur demokratischen Erneuerung der Kultur zu leisten und Gefährdungen der Kultur entgegenzuwirken.

Im Zusammenhang mit dem weltweiten Wechsel kultureller Werte gilt es, Verantwortung dafür zu tragen, dass sich kulturelle Vielfalt als eine Möglichkeit des Zusammenwachsens heterogener Traditionen und Lebenswelten entfaltet.

 In ihrer Arbeit läßt sich die Stiftung von folgenden Zielen leiten:

- Geschichtserkenntnis, die gegen Erinnerungstilgung und Vergeßlichkeit gerichtet ist und eine aufhellende, kritische Traditionsaneignung befördert;

- Zukunftsverantwortung, die sich gegen die Dogmatisierung des linearen Fortschritts und steriler Nivellierung der Lebenswelten erhebt und das Denken einer anderen Zukunft ermöglicht;

- Vernunftsanspruch, der sich gegen Banalisierung aller Denk- und Lebensformen ausspricht und für differenzierendes Verstehen und Gestaltbarkeit des Erkannten eintritt.

 In erster Linie führt die Stiftung selbst Projekte und Veranstaltungen durch und nimmt zu aktuellen kulturellen Tendenzen und Problemen öffentlich Stellung. Dies kann auch in Form von Tagungen und Symposien geschehen.

 Die Stiftung gibt unvoreingenommenen Beobachtern die Möglichkeit, den Prozess der deutsch-deutschen Vereinigung in einen internationalen Kontext zu stellen. Es geht ihr auch darum, nationale Interessen für interkulturelle Kooperationen zu öffnen und in kritisch-anregender Weise mit Partnern aus dem In- und Ausland zu entwickeln.

 Die Stiftung kann behilflich sein, Mittel einzuwerben, wenn von Dritten beantragte Projekte den Stiftungsrichtlinien entsprechen. Die Stiftung kann ideelle Unterstützung für Institutionen, Projekt- und Initiativgruppen, sowie für Einzelpersonen gewähren.

Gremien der Stiftung  

Stiftungsrat
Dr. Wolfram O. Martinsen (Vorsitzender)
Herbert Schirmer (stv. Vorsitzender)
Andreas Jahn
Prof. Dr. Jürgen Marten
Gabriele Muschter

Vorstand
Jens Schlechte
Joachim Sommermeier

Kuratorium
bestehend aus 12 Mitgliedern

Anschrift
Wörther Straße 36
10435 Berlin

Telefon  0049/30/53672886

Mail ach.so@web.de oder J.Schlechte@gmx.net

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