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Aktivitäten der Stiftung im Jahr 2004
25. März bis 1. April 2004
Begegnungswoche mit ehemaligen polnischen Zwangsarbeitern und deutschen Schülern. Gemeinsam veranstaltet mit der evangelischen Gemeinde Sassnitz. Empfang beim Bürgermeister von Saßnitz am 29.4.2004.
8. April 2004
Sonderausstellung: Vor aller Augen, eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors. Am 8. April, 16.00 Uhr, Eröffnung durch Herrn Dr. Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
9. April 2004
Wiedereröffnung des Dokumentationszentrums Prora nach der Winterpause.
28. Juni 2004
Dokumentationszentrum Prora: Eröffnung einer Schülerausstellung der 8. Klassenstufe der Realschule Stubnitz über ehemalige polnische Zwangsarbeiter, die während des Krieges auf Rügen gearbeitet haben. Die Ausstellung dokumentiert die Begegnungswoche im März mit Texten und Fotos. Gezeigt wird auch ein Film, den die Schüler aus eigenen Videoaufnahmen produziert haben.
30. Juli 2004
Eröffnung der neugestalteten Ausstellung MACHTUrlaub im Dokumentationszentrum Prora durch Frau Gabriele Muschter, Vorstand der Stiftung NEUE KULTUR, Herrn Horst Schaumann, Bürgermeister von Binz, Herrn Mathias Brodkorb, stellvertretender SPD-Vorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Peter Ritter, Landesvorsitzender der PDS; den Festvortrag hielt Herr Prof. Dr. Wolfgang Benz. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel übersandte ein Grußwort. Die neue Ausstellung umfasst die Abteilungen "Das 'KdF-Seebad'" und "Die 'Volksgemeinschaft'" und präsentiert ca. 100 Ausstellungstafeln, vier Audio-Stationen mit Tondokumenten sowie vier Video-Stationen mit Filmdokumenten. Ein neu entstandener Dokumentarfilm zum "KdF-Seebad" von Katharina Rostock und Tilo Trinks wird ständig gezeigt.
Für die Ausstellung wurden durch umfangreiche Baumaßnahmen in den von der Stiftung NEUE KULTUR angemieteten Gebäudeteilen im Zentrum der Anlage ca. 600 qm Ausstellungsfläche gewonnen.
Anwesend waren die italienischen Historiker Irene Guerrini und Marco Pluviano.
Gleichzeitig mit der neu gestalteten Dauerausstellung wurde die Ausstellung des Staatsarchivs Prag "Sie mussten für das Reich arbeiten tschechische Zwangsarbeiter in Deutschland" (vom Dokumentationszentrum Prora in einer deutschen Fassung gestaltet) eröffnet. Zur Eröffnung war anwesend: Frau Veronika Zertová, Kultur- und Presseattaché der Botschaft der Tschechischen Republik. Die Ausstellung wurde eröffnet durch die Kuratorin der Ausstellung, Frau Dr. Zdenka Kokoskova, Staatsarchiv Prag, und Herrn Dr. Jiri Kocian. Herr Dr. Vojtech Celko war in Vertretung des Direktors des Instituts für Zeitgeschichte Prag zur Eröffnung gekommen.
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