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Veranstaltungen 2026:

17. Mai: Internationaler Museumstag
Wir bieten an diesem Tag an, einen Blick hinter die Kulissen auf historische Spuren des als Theaterbau geplanten Abschnitts als auch in einen Teil des zu DDR- Zeiten als Stabsgebäude verwendeten Gebäudeteils im Rahmen einer Begehung zu werfen.
Die Rundgänge starten im Dokumentationszentrum Prora zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr zu jeder vollen Stunde und sind kostenfrei. Der Eintritt ist an diesem Tag ermäßigt.
Um eine Anmeldung wird bis zum 16. Mai 2026 18.00 Uhr gebeten.(prora[at]prora.eu , 038393/13991).
Die Rundgänge sind leider nicht barrierefrei.
18. Mai 2026 um 19:30 Uhr: Vortrag „Der Koloss von Prora“
im Haus des Gastes in Binz.
Unsere MitarbeiterInnen schildern die Hintergründe, Planung, den Bau und die weitere Entwicklung der als „KdF-Seebad Rügen“ geplanten Anlage, die dann von 1956 bis 1990 Kaserne der NVA war und heute Hotels und Wohnungen beherbergt. Zahlreiche Fotos machen die Vorträge anschaulich.
Der Eintritt ist für Inhaber*innen der Binzer Bucht Card frei.
Weitere Termine in diesem Jahr:
23. Februar, 23. März 2026, 13. April 2026, 04. & 18. Mai 2026,
08. & 22. Juni 2026, 13. & 27. Juli 2026, 10. & 24. August 2026,
07. & 14. September 2026, 05. & 19. Oktober 2026,
09. November 2026, 28. Dezember 2026
26. Juni um 17:00 Uhr: Ausstellungseröffnung
»Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933 – 1945 – heute«,
eine Ausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.
Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.
Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.
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2. Juli um 17:00 Filmvorführung
„Jamel-Lauter Widerstand“ mit Birgit Lohmeyer im Gespräch
Der Film beschäftigt sich mit der rechtsextremen Übermacht in dem kleinen Dorf Jamel. Ein Musikfestival hilft, für Demokratie zu kämpfen. „Ich kann mir nicht vorstellen hier zu leben. Ich wäre schon lange abgehauen“, stellt Fanta-4-Rapper Smudo bei der Einfahrt in das kleine Dorf Jamel fest. „Wenn man hier so isoliert ist, umgeben von völkischen Gedankengutträgern und sich alleine fühlt, dann ist es schon gut, wenn alle hierherkommen und sagen: Du bist nicht alleine, wir alle machen das zusammen. „Das 38-Seelen-Dorf im Norden von Mecklenburg-Vorpommern gilt als rechtsextreme Hochburg. Hier zogen in der Vergangenheit gezielt Neonazis zu. Mit rechten Parolen und Symbolen beanspruchen sie ganz offen die Deutungshoheit im Dorf. Mittendrin: das Künstler-Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer. Auf der Suche nach ländlicher Idylle sind die Lohmeyers 2004, die Situation dort unterschätzend, in den Ort gezogen, wo sie auf rechtsextreme Denkart und Ablehnung bis hin zur Bedrohung treffen. Nachdem die Scheune der Lohmeyers von Unbekannten angezündet wird, werden sie und ihr Festival „Jamel rockt den Förster“ von zahlreichen Musikern unterstützt. Auf die Toten Hosen folgen in den nächsten Jahren Bands und KünstlerInnen wie Beatsteaks, Kraftklub, Samy Deluxe, Die Ärzte, Antilopen Gang, Casper, Marteria, Juli, Sportfreunde Stiller, Olli Schulz, Herbert Grönemeyer, die Fantastischen Vier und viele mehr.
Birgit Lohmeyer (Bild oben zweite von rechts) stellt den Film vor und erzählt von ihrem besonderen Alltag mit rechtsextremen Nachbarn.
6. August um 17:00 Uhr: Ausstellungseröffnung
Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945,
eine Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg
Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise.
Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf. Sie thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen.
Vergangene Ausstellungen 2026:
8. Mai 81. Jahrestag der Kapitulation Deutschlands
Ab 11.00 bis 17.00 Uhr Filmprogramm mit historischen Filmen zum Thema Krieg.
Das genaue Programm finden Sie vor Ort.
Für die Filme wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben.

