Veranstaltungen 2026

Veranstaltungen 2026:

 

23. Februar um 19:30 Uhr: Vortrag „Der Koloss von Prora“ 

im Haus des Gastes in Binz.

Unsere MitarbeiterInnen schildern die Hintergründe, Planung, den Bau und die weitere Entwicklung der als „KdF-Seebad Rügen“ geplanten Anlage, die dann von 1956 bis 1990 Kaserne der NVA war und heute Hotels und Wohnungen beherbergt. Zahlreiche Fotos machen die Vorträge anschaulich.

Der Eintritt ist für Inhaber*innen der Binzer Bucht Card frei.

Weitere Termine in diesem Jahr:

23. März 2026, 13. April 2026, 04. & 18. Mai 2026,
08. & 22. Juni 2026, 13. & 27. Juli 2026, 10. & 24. August 2026,
07. & 14. September 2026, 05. & 19. Oktober 2026,
09. November 2026, 28. Dezember 2026

 

17. Mai: Internationaler Museumstag                                                                         

Wir bieten an diesem Tag an, einen Blick hinter die Kulissen auf historische Spuren des als Theaterbau geplanten Abschnitts als auch in einen Teil des zu DDR- Zeiten als Stabsgebäude verwendeten Gebäudeteils im Rahmen einer Begehung zu werfen.

Die Rundgänge starten im Dokumentationszentrum Prora zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr zu jeder vollen Stunde und sind kostenfrei. Der Eintritt ist an diesem Tag ermäßigt.
Um eine Anmeldung wird bis zum 16. Mai 2026 18.00 Uhr gebeten.(prora[at]prora.eu , 038393/13991).
Die Rundgänge sind leider nicht barrierefrei.

 

 

26. Juni um 17:00 Uhr: Ausstellungseröffnung 

»Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933 – 1945 – heute«,
eine Ausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.

Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.

Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.

 

6. August um 17:00 Uhr: Ausstellungseröffnung

Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945,
eine Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg

Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise.

Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf. Sie thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen.